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By Klaus Starke

ISBN-10: 3437444905

ISBN-13: 9783437444906

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Die pharmazeutischen Unternehmen prägen oft ® gesetzlich geschützte Markennamen, meist durch (registered) gekennzeichnet. ® So ist Dolantin der Markenname der Firma Hoechst für das Analgetikum, dessen Freiname Pethidin ist. Häufig kommen Arzneimittel, wenn der Patentschutz abgelaufen ist, unter ihrem Freinamen in den Handel, billiger als unter dem Markennamen des Erstvertreibers. Solche Arzneimittel nennt man Generika. Den Weg vom Pharmakon zur Fertigarznei rekapituliert Abb. 1. A. Abb. 1 Vom Pharmakon zum Fertigarzneimittel.

Langley erklärte die Wirkung von Nicotin und Curare auf die quer gestreifte Muskulatur mit ihrer Bindung an eine „receptive substance“, die später als der Nicotinrezeptor der Muskelendplatte identifiziert wurde (s. S. 156, Kap. 3). Paul Ehrlich erklärte die Wirkung bakterieller Toxine auf Zellen mit einer Bindung an die „Seitenketten“ physiologisch wichtiger Moleküle. Später postulierte er für Arzneistoffe eine Bindung an „Chemorezeptoren“ und prägte 1913 den Satz „Corpora non agunt nisi fixata“, „Substanzen wirken nicht, es sei denn, sie sind gebunden“.

Das Gemeinsame der beiden Pharmaka im Beispiel ist, dass sie spezifisch mit einem und nicht mit mehreren biologischen Molekülen reagieren. o. Aciclovir), sondern Vorstufen (Prodrugs), die erst im Körper zu den Wirkstoffen aktiviert werden. So sind mit Ausnahme von Captopril und Lisinopril (Tab. 1) alle anderen Angiotensin-Conversions-Enzymhemmstoffe (ACE-Inhibitoren) Prodrugs, die erst in der Leber durch Esterasen zu den aktiven Carbonsäuren metabolisiert werden. Die Unterscheidung der „aktivierenden Enzyme“ von den arzneistoffmetabolisierenden Enzymen ist fließend, da auch durch die Cytochrom P450 enthaltenden Enzyme, die klassischen arzneistoffmetabolisierenden Enzyme, pharmakologisch wirksame Metaboliten entstehen können.

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Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie 9. Auflage by Klaus Starke


by Daniel
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